Patronatsfest 28.08.2016

wpid-wp-1431278462477.jpegDas traditionelle Patronatsfest »St. Johannes Enthauptung« mit der Prozession zur Johanneskapelle findet am Sonntag, 28. August, in Ossendorf statt.

Die Heilige Messe beginnt um 10 Uhr in der Pfarrkirche in Ossendorf, anschließend geht die Gemeinde zu Ehren ihres Schutzpatrons zur Johanneskapelle an der Warburger Straße.

Die Schützen begleiten die Prozession mit einer stattlichen Abordnung. Hierzu treten alle Schützen um 8.45 Uhr vor dem Vereinslokal Zum Hainturm an, um zunächst den amtierenden Schützenkönig Dominic Friedrich abzuholen. Anschließend nehmen sie an der Messe und der Prozession teil. Die Offiziere treten in kompletter Uniform mit Degen an, die Schützen im schwarzen Anzug mit weißen Handschuhen.

Im Anschluss an die Prozession lädt die Kirchengemeinde den gesamten Ort zu einem Fest in den Pfarrgarten ein, wo Würstchen, Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke angeboten werden. Der Musikverein Ossendorf spielt zur Unterhaltung auf.

Das neue Heft der Ossendorfer Schriftenreihe trägt den Titel „Die Franzosenschanze bei Ossendorf“.

In dem Heft, das Ortsheimatpfleger Erwin Dübbert herausgegeben hat, geht es um die Reste einer Schanzenanlage aus dem Siebenjährigen Krieg.

Es werden Bau und Lage in der Ossendorfer Feldmark behandelt und einige Fachaufsätze abgedruckt: „Kinder ihrer Zeit – mittelalterliche und neuzeitliche Schanzen im Raum Warburg“, die Natur bei der Franzosenschanze sowie Auszüge aus dem Fachaufsatz von Christoph Kühne über die Schlacht am HeinbErwin Dübberterg.

Ein Text aus der Heimatbeilage des Heimatvereins Höxter und eine Zusammenfassung der Ereignisse bei Ossendorf im Siebenjährigen Krieg schließen sich an. Das Heft Nr. 19 der Ossendorfer Schriftenreihe ist mit zahlreichen Abbildungen, Zeichnungen und Fotos versehen und kann zum Preis von zwei Euro im Lebensmittelmarkt Willeke in Ossendorf erworben werden.

Drachenflieger am Heinberg

Heinberg 052016Ein Tandem-Drachenflug startet bei geeigneten Wetterbedingungen am Samstag, 23. Juli, gegen 15 Uhr auf dem Segelflugplatz des LSV Warburg, zwischen Ossendorf und Wethen. Weitere Tandemflüge mit einem motorisierten Drachen werden im Zeitraum vom 22. bis 25. Juli bis spätabends angeboten. Es wird wie bei einem Drachen ohne Motor im Liegen geflogen, wobei ein Fahrwerk für bequeme Starts und Landungen sorgt. Der freie Blick nach vorn und unten ist ein besonderes Erlebnis. Im Internet (www.motordrachenflieger.de) finden sich eine Telefonnummer und ein Formular zur unverbindlichen Reservierung sowie mehrere informative Fotos und Videos zum Tandemfliegen.

Der WDR beabsichtigt einen Film-Beitrag zu produzieren.

Auch das Segelfliegen ist am kommenden Wochenende wieder möglich. Ein Gastflug beim LSV kostet 15 Euro und dauert, je nach Thermik, bis zu 15 Minuten. Immer wenn Flugbetrieb stattfindet, gibt es das Angebot, ab dem Flugplatz am Heinberg mitzufliegen.

Blutspenden in Ossendorf

drk-logoDas Rote Kreuz in Ossendorf ruft am Freitag, 8. Juli, zur Blutspende auf. Blutspender sind von 16 bis 20 Uhr in der DRK-Unterkunft, Ükern 17, willkommen. Eine ganze Reihe von Behandlungen und Operationen sind nur denkbar, wenn Blutkonserven zur Verfügung stehen. Dieses Blut muss gespendet werden. Das Rote Kreuz weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass Blutspenden auch im Sommer und in der Ferienzeit dringend notwendig sind. Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen.

Franzosenschanze

Historisches: Der Name Franzosenschanze deutet daraufhin das diese Feldschanze von den Franzosen erbaut sein soll. Es ist fraglich, inwieweit Teile der sichtbaren Anlagen auf französische Schanzarbeiten zurückgehen, da genau am Ort der Verteidigungsanlage das linke Ende der Aufstellungszone (am 31.Juli 1760) lag und dementsprechend eine Sicherung der Flanke und des Hohlwegebündels sicherlich geboten war. Die Truppen des Herzogs von Braunschweig könnten Reste dieser alten Schanze wiederverwendet haben.

Aktueller Zustand der Franzosenschanze im Juni 2016: Man erreicht die Franzosenschanze am besten wenn man am „Funkfeuer“ auf der Heide entlang Richtung Ossendorf geht. Der äußere Bereich ist mit einem Maschendrahtzaun umzäunt. An einer Längsseite ist ein Tor angebracht. Der Wall ist stark mit Wildwusch bewachsen. Zum Teil mit hohen Birken. Im Innenbereich ist die quadratische Grundfläche noch gut zu erkennen. Bewuchs mit kleinerem Buschwerk und Gräsern. Eine Ruhebank wurde aufgestellt. An einer Längsseite befindet sich das Denkmal der ehemaligen Jungsturmabteilung.

Lage: Wallanlage auf einer Kuppe gelegen ca. 1,5 km südöstlich der Ortslage Ossendorf, Höhe ca. 242 m ü.N.N.

Beitrag und Fotos: Erwin Dübbert