Prof. h.c. August-Alexander Wendehals

Der Maler Prof. h.c. August-Alexander Wendehals ist den Expressionisten zuzuordnen. Seine Malerei ist mit den „Händen greifbar“. Die Landschaft ist unmittelbar und konkret präsent. Mit seinen Werken versucht er der fortschreitenden Beziehungslosigkeit des Menschen zur Natur, zur Heimat entgegenzutreten. Kälte, Vereinsamung, Bedrohung durch die fortschreitende Technisierung; diesem versucht Wendehals durch seine altmeisterliche Malkunst zu begegnen. In der Landschaftsmalerei gibt es keinen einheitlichen Stil und keine einheitliche Richtung. Der Maler Wendehals hat seinen ureigenen Stil über Jahrzehnte entwickelt. Durch die besondere Führung des Farbpinsels und des Farbspachtels wirken seine Gemälde durch die von ihm erreichte Tiefenwirkung fast dreidimensional.

Der Maler wurde 1934 im westfälischen Ort Ossendorf geboren und starb dort im Jahre 2003. Er studierte unter Professor Bayer, wurde im Jahre 1984 dem Fernsehpublikum im ZDF-Magazin „Aspekte“ und 1985 mit dem Film „Heile Welt“ im WDR vorgestellt. Das Internationale Nachschlagewerk „Who´s who“ aus der Schweiz beschreibt den Künstler A.A. Wendehals bereits im Jahre 1989 als einen der gefragtesten Maler der Zeit. Die Fachzeitschrift „Kapital“ empfiehlt seinen Lesern Wendehals-Gemälde als gute Kapitalanlage. Bundespräsident Johannes Rau besitzt mehrere Gemälde von A.A. Wendehals. In mehreren Gemeinde- und Stadthallen Westfalens hängen großflächige Wandgemälde des Künstlers. In den letzten Jahren beschäftigte sich Wendehals auch immer wieder mit Werken der „Modernen Kunst“.

Noch eine Bemerkung zum Schluss:
Wer sich mit Kunst beschäftigt und dabei auch vor Bewertungen nicht zurückschreckt, sollte vorsichtig vorgehen und sich bewusst sein, dass nicht nur das Kunstwerk zeitbedingt ist, sondern auch der Kunstkritiker mit seinen Maßstäben.