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Franzosenschanze

Historisches: Der Name Franzosenschanze deutet daraufhin das diese Feldschanze von den Franzosen erbaut sein soll. Es ist fraglich, inwieweit Teile der sichtbaren Anlagen auf französische Schanzarbeiten zurückgehen, da genau am Ort der Verteidigungsanlage das linke Ende der Aufstellungszone (am 31.Juli 1760) lag und dementsprechend eine Sicherung der Flanke und des Hohlwegebündels sicherlich geboten war. Die Truppen des Herzogs von Braunschweig könnten Reste dieser alten Schanze wiederverwendet haben.

Aktueller Zustand der Franzosenschanze im Juni 2016: Man erreicht die Franzosenschanze am besten wenn man am „Funkfeuer“ auf der Heide entlang Richtung Ossendorf geht. Der äußere Bereich ist mit einem Maschendrahtzaun umzäunt. An einer Längsseite ist ein Tor angebracht. Der Wall ist stark mit Wildwusch bewachsen. Zum Teil mit hohen Birken. Im Innenbereich ist die quadratische Grundfläche noch gut zu erkennen. Bewuchs mit kleinerem Buschwerk und Gräsern. Eine Ruhebank wurde aufgestellt. An einer Längsseite befindet sich das Denkmal der ehemaligen Jungsturmabteilung.

Lage: Wallanlage auf einer Kuppe gelegen ca. 1,5 km südöstlich der Ortslage Ossendorf, Höhe ca. 242 m ü.N.N.

Beitrag und Fotos: Erwin Dübbert

 

 

 

 

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