Trauer um Rudolf Koch

Im Alter von 79 Jahren ist der Ehrenoberst des Schützenvereins Ossendorf Rudolf Koch verstorben.

Das Requiem ist am Samstag, 23. Februar um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Enthauptung zu Ossendorf, anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung von der Friedhofskapelle aus. Der Schützenverein Ossendorf gibt seinem verstorbenen Ehrenoberst auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte das ehrende Geleit.

Versammlung des Gartenbauvereins

Die Generalversammlung des Gartenbauvereins Ossendorf beginnt am Samstag, den 23. Februar um 19.30 Uhr im Restaurant »Zum Hainturm«. Zwischendurch wird der Vereinswirt ein zünftiges Essen servieren.

Ossendorfer Karnevalsgesellschaft lädt zum Weiberkarneval, Kinderkarneval und großer Prunksitzung ein

Comedian kommt zum Karneval

Der närrische Bazillus greift wieder um sich. Die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss hat sich rausgeputzt und lädt kleine und große Narren in die Heinberghalle ein. Hier werden traditionell Weiberkarneval und Kinderkarneval gefeiert. Höhepunkt ist natürlich die große Prunksitzung. Für das Programm haben sich die Ossendorfer Narren in diesem Jahr professionelle Verstärkung geholt.

Weiberkarneval macht den Anfang
Los geht es am Donnerstag, 28. Februar, mit dem traditionellen Weiberkarneval. Ab 18 Uhr begrüßt der Elferrat des Karnevalsvereins – natürlich wieder als Damen verkleidet – seine weiblichen Gäste. Freuen dürfen sich diese auf die beliebte „Whats-App-Oma“ Elisabeth Engemann und als Stargast den Comedian Jan Preuß, bekannt aus dem Quatsch Comedy Club. Neben einem Mix aus Tanz, Show und Sketchen auf der Bühne gibt es zudem eine Narren-Tombola sowie einen Food-Truck vor der Halle. Zudem wird der Damen-Elferrat für 2020 gewählt und es gibt einen Überraschungsprogrammpunkt. „Mehr möchten wir aber nicht verraten“, sagen die Organisatorinnen Simone Engemann, Anna Engemann, Catharina Kriwet und Verena Ritschel. Für die Live-Musik sorgt die Party-Band „No Limit“. Das Programm startet um 19.33 Uhr, der Eintritt kostet 4 Euro.

Kleine Narren ganz groß
Am Samstag, 2. März, übernehmen die Nachwuchs-Karnevalisten die Heinberghalle. Mit dabei sind die Juniorengarde der Rot-Weissen Funken Ossendorf sowie das Jugend-Mariechen Emily Jochheim und weitere Kindertanzgruppen aus Ossendorf und den umliegenden Gemeinden. Auch Kindermusiker Heiner Rusche wird auftreten. Er wurde 2010, 2015 und 2018 mit dem „Deutschen Rock & Pop Preis“ in der Kategorie „Bestes Kinderliederalbum“ ausgezeichnet. Das Programm des Ossendorfer Kinderkarnevals beginnt um 15.11 Uhr, Einlass ist bereits um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Große Prunksitzung ist der Höhepunkt
Das Highlight der Karnevalssession ist auch in diesem Jahr die große Prunksitzung in der Heinberghalle am Sonntag, 3. März. Freuen können sich die närrischen Gäste auf einen wilden Abend mit vielen Garde- und Showtanzgruppen, Büttenreden und Sketchen. Mit dabei sind unter anderem die Garde und die Juniorengarde der Rot-Weissen Funken Ossendorf sowie das Jugend-Solo-Mariechen Emily Jochheim, die „Heinturm-Hüpfer“ und natürlich das alljährliche Männerballet „Die Traumtänzer“. Auch Comedian Jan Preuß ist mit dabei, allerdings mit einem anderen Programm als auf Weiberkarneval. Zudem wird das beliebte Bütten-Trio „Die Rot-Weissen Lumpen“ das Dorfgeschehen wieder ordentlich aufs Korn nehmen und den Ossendorfern die Leviten lesen. „Schließlich hatten wir in 2018 kein Osterfeuer, kein Sportfest und kein Schützenfest. Dafür werden wir die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen“, verraten die drei „Lumpen“ Matthias Fuest, Christoph Fischer und Thomas Engemann mit einem Augenzwinkern.

Traditionell verleiht die Karnevalsgesellschaft an diesem Abend auch den Hausorden für besondere Leistungen und Verdienste. In diesem Jahr darf sich Gerlinde Bielefeld darüber freuen. Zudem wird als Negativ-Preis der Cochumer Orden für die misslungenste Leistung des Jahres verliehen. Auch findet wieder eine Saalwette statt, bei der das Publikum miteingebunden wird und Freibier gewinnen kann.

Im Anschluss an das Programm übernimmt die Party-Band „No Limit“ das Kommando. Das Programm beginnt um 19.33 Uhr, Einlass ist bereits um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro, für Vereinsmitglieder und deren Partner ist er jedoch frei. Für das leibliche Wohl sorgt ein Foodtruck vor der Halle.

Alle Infos zum Ossendorfer Karneval und Bilder aus den letzten Jahren gibt es im Internet unter www.karneval-ossendorf.de.


Gemeinsam mit dem Elferrat lädt der Präsident der Ossendorfer Narren, Ansgar Engemann (vorne), zum Karneval ein. Traditionell finden in der Heinberghalle wieder Weiberkarneval, Kinderkarneval und die große Prunksitzung statt.

Ossendorfer Schützen ziehen Bilanz

(Thomas Albers) Ossendorf – Die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Ossendorf war in diesem Jahr maßgeblich geprägt durch den Bericht des Vorstands und des Kassierers sowie die Ehrung von besonders treffsicheren Schützen. Ferner konnten auch in diesem Jahr wieder langjährige Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Vorsitzender Heiner Geilhorn erstattete den 98 anwesenden Schützen ausführlich Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr. Höhepunkt des vergangenen Jahres war das Stadtschützenfest unter der Regentschaft von Bastian Wiemers und seiner Königin Julia Vössing. Heiner Geilhorn schilderte nochmal den Ablauf und die Glanzpunkte des Stadtschützenfestes. Er hob die besonders gute Beteiligung der Ossendorfer Schützen am Festumzug hervor und bedankte sich bei allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ebenfalls ging der Vorsitzende auch auf den Verlauf des Schützenfestest ein, dass erstmalig ohne König lediglich mit einem Schützenball gefeiert wurde. Weitere Inhalte des Berichtes waren noch der Bau der Behindertentoilette in der Heinberghalle, der Ende Februar abgeschlossen werden soll sowie der diesjährige Nikolausmarkt. Ohne die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind solche Projekte nicht zu stemmen, so Geilhorn der sich nochmal bei allen Unterstützern ganz herzlich bedankte.
Am Ende seiner Rede richtete Heiner Geilhorn nochmal einen eindringlichen Appell an alle Schützen, den Verein nach Kräften zu unterstützen, um in diesem Jahr wieder ein Schützenfest mit König und Hofstaat feiern zu können.

Im Anschluss an den Geschäftsbericht des Vorstands erstatteten die Kassierer Bericht über die Vermögenslage des Vereins. Nach Antrag durch den Kassenprüfer Matthias Fischer wurde dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Traditionell werden bei der Generalversammlung auch die besten und treffsichersten Schützen des Leistungsschießens mit einer Schießplakette geehrt. Bester Schütze im Jahr 2018 war Bernd Overbeck, der mit einer goldenen Plakette ausgezeichnet wurde. Jeweils eine silberne Schießplakette erhielten Tristan Wiemers und Stefan Hillebrand. Eine Schießplakette in Bronze wurde an Hans-Wilhelm Thonemann, Johannes Laudage und Ulrich Volmert überreicht.


Verleihung der Schießplaketten:
von links: Michael Dübbert (Adjutant), Ulrich Volmert (Plakette in Bronze), Stefan Hillebrand (Plakette in Silber), Johannes Laudage (Plakette in Bronze), Hans-Wilhelm Thonemann (Plakette in Bronze), Bernd Overbeck (Plakette in Gold), Tristan Wiemers (Plakette in Silber), Walter Güntermann (Hauptmann), Heiner Geilhorn (Vorsitzender)

Mit Hans-Josef Albers, Werner Engelmann, Peter Meier sen., Dieter Neuhaus, Bernd Overbeck, Willibald Schramm und Hans-Wilhem Volmert konnten in diesem Jahr ebenfalls langjährige und verdiente Schützen zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Das Schützenfest 2019 wird an den Pfingsttagen vom 08. bis 10. Juni gefeiert. Der neue Schützenkönig wird auf Christi Himmelfahrt am 30. Mai ermittelt.

Große Beteiligung an Neujahrswanderung trotz schlechter Witterung

Schnatgang zur Franzosenschanze

(Thomas Fuest) Das Thermometer zeigte gerade einmal sechs Grad an, dazu peitschte der Wind den kalten Regen ins Gesicht. Wander-Wetter sieht eigentlich anders aus. Trotzdem folgten über 80 Ossendorfer der Einladung zum ersten Neujahrs-Schnatgang rund um die Gemeinde.

„Ich bin wirklich begeistert, dass so viele Leute gekommen sind. Es zeigt, dass das Gemeinschaftsleben und das nachbarschaftliche Miteinander in Ossendorf ganz hervorragend funktionieren“, freute sich Bezirksverwaltungsstellenleiter Walter Güntermann. Organisiert wurde die Wanderung von der Dorfgemeinschaft selbst. „Viele Menschen haben sich eingebracht und etwa die Route geplant, für die Verpflegung gesorgt oder das Programm mitgestaltet“, erklärte Güntermann und betonte, dass bewusst keine politische Partei die Federführung hatte. „Der Ossendorfer Schnatgang ist eine Gemeinschaftsveranstaltung für neue und alteingesessene Bürgerinnen und Bürger ohne politischen Hintergrund.“

Obwohl aufgrund des schlechten Wetters die Wanderung etwas kleiner ausfallen musste, war die Stimmung trotzdem sehr gut. Vom alten Spritzenhaus in der Ortsmitte starteten die Ossendorfer über den alten Menner Feldweg hoch zum Funkfeuer nahe der „Franzosenschanze“, dann über die Bundesstraße 7 zum ehemaligen Haus Maria und über den Rabensberg zur DRK-Unterkunft.

Hier gab es Kuchen, Kaffee und kältere Getränke. Ortsvorsteher Güntermann berichtete über das geplante neue Baugebiet in Ossendorf und den fortschreitenden Breitbandausbau. Zudem erläuterte er, dass ein Weg entlang der Diemel in Richtung Wethen zukünftig nur noch für Fußgänger und Radfahrer sowie für Anlieger geöffnet bleiben wird. „So möchten wir die Strecke erhalten, denn sie eignet sich ganz hervorragend für eine Rundwanderung oder eine Radtour“, so der Bezirksverwaltungsstellenleiter. Außerdem liefen derzeit Überlegungen, entlang der Kreisstraße 14 (Wethener Straße) ebenfalls einen Radweg anzulegen. „Dieser würde sicher eine große Bereicherung für unsere Gemeinde sein.“

Ortsheimatpfleger Erwin Dübbert berichtete anschließend in einem kurzen Vortrag über die Geschichte der sogenannten „Franzosenschanze“ in Ossendorf. „Damit ist eine militärische Befestigungsanlage gemeint, die an der Bundesstraße 7 zwischen Ossendorf und Warburg liegt. Entstanden ist sie vor rund 260 Jahren“, so Dübbert. Hintergrund war die Schlacht am Heinberg am 31. Juli 1760 während des Siebenjährigen Krieges, bei der sich zwischen Ossendorf und Warburg Franzosen und Preußen gegenüberstanden. Tausende Soldaten verloren ihr Leben.

Dübbert erinnerte auch an das Schicksal der im Ersten Weltkrieg gefallenen Jungstürmer, denen auf der Franzosenschanze in Ossendorf ein Gedenkstein gewidmet ist. „Der Jungsturm war einer der ältesten Jugendbunde Deutschlands. Seine Mitglieder wollten aus der Großstadt heraus, um sich in freier Natur zu ertüchtigen. Später wurde er unter dem nationalsozialistischen Regime aufgelöst und durch die Hitlerjugend ersetzt“, so Dübbert.

Anschließend verbrachten die Ossendorfer noch einige Stunden in geselliger Runde.



Frisch und munter ins neue Jahr: Unter diesem Motto folgten rund 80 Ossendorferinnen und Ossendorfer der Einladung zum Schnatgang rund um die Gemeinde. Die Organisatoren waren begeistert von der großartigen Beteiligung der Dorfgemeinschaft.