Über das Leben von August-Alexander Wendehals

Im neusten Heft der Ossendorfer Schriftenreihe berichtet Ortsheimatpfleger Erwin-Heinrich Dübbert über den bekannten Maler August-Alexander Wendehals. Er wurde 1934 in Ossendorf geboren, hat zeitlebens im Ort gelebt und starb im Jahr 2003.

Unser Ortsheimatpfleger Erwin-Heinrich Dübbert hat eine neue Ausgabe der Ossendorfer Schriftenreihe herausgegeben.


Zahlreiche Ölgemälde seines Heimatortes, der Stadt Warburg und der umliegenden Orte hat er geschaffen. Ebenso malte er aber auch moderne Werke, Stillleben und großformatige Wandgemälde so auch für Ossendorfer, Calenberger, Germeter und Hohenwepeler Hallen.
Auch für den ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau hat Wendehals Bilder gemalt. Im Jahre 1998 erhielt er von der Bundesregierung den Auftrag, ein Gemälde mit dem Titel „Umzug nach Berlin“ zu schaffen. Die Universität Paderborn, den Gardasee, Ostseehäfen und Jagdmotive hat er geschaffen. Im Jahre 2000 erhielt August-Alexander Wendehals den Förderpreis der Hansestadt Warburg. 1995 wurde er zum Kunstprofessor und zum Ehrenmitglied der Kunstakademie Florenz ernannt. Ausstellungen hatte er in Dresden, Berlin und an der Ostsee – aber auch im Warburger Raum.
Das Heft über sein Leben und sein Werk ist im Lebensmittelgeschäft von Günter Willeke zu erwerben.

Spielplatz verbessert: Väter bauen ein Trampolin

Auf dem Spielplatz ein Loch zu buddeln, das ist eigentlich den Kindern vorbehalten. Doch in Ossendorf haben jetzt die Väter zum Schippchen gegriffen: Gemeinsam haben sie ein neues Trampolin in die Erde eingelassen. Der Spielplatz im Giershagen ist damit um eine Attraktion reicher.

„Ich freue mich riesig, dass sich sofort viele engagierte Väter für dieses Projekt gefunden haben“, sagt Ossendorfs Bezirksverwaltungsstellenleiter Walter Günthermann. Gemeinsam mit Werner Andelefski vom Bezirksausschuss und mit tatkräftiger Unterstützung von Karl-Josef Berendes übernahm er die Bauaufsicht.

Beherzt griffen die Ossendorfer Väter zu Schippe und Sparten und hoben ein drei mal drei großes und 50 Zentimeter tiefes Loch aus. Mit vereinten Kräften wurde das neue Spielgerät dann eingelassen. Zum Schluss folgten noch spezielle Randplatten aus Hartgummi zum Schutz vor Verletzungen.

Die Materialkosten von rund 3.000 Euro stammen aus dem Ossendorfer Spielplatz-Budget. „Durch die Eigenleistung unserer Väter haben wir bei dem Projekt rund 1.500 Euro sparen können. Dieses Geld werden wir selbstverständlich wieder investieren, um unsere Spielplätze im Dorf weiter aufzuwerten“, sagt Günthermann.

Umfangreiche Baumaßnahme: Wethener Straße wird ab dem 15. Juni gesperrt

In der kommenden Woche beginnen umfangreiche Bauarbeiten an der Kreisstraße 14 zwischen Ossendorf und der Landesgrenze zu Hessen. Dazu muss die Wethener Straße ab Montag, 15. Juni, für Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger voll gesperrt werden. Die Arbeiten an der Kreisstraße werden voraussichtlich im November 2020 abgeschlossen sein.

Im Zuge der Baumaßnahme werden die Brücken über die Diemel, den Krähenbach und den Mühlengraben grundhaft erneuert. Zudem wird die Fahrbahndecke der Kreisstraße 14 auf einer Länge von insgesamt 815 Metern erneuert. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 750.000 Euro.

„Die drei Brücken aus dem Jahr 1967 weisen altersbedingte Schäden auf. Daher werden die Brückenbeläge samt Bauwerksabdichtung, Kappen und Geländer erneuert. Zudem werden die Betonoberflächen instandgesetzt“, erklärt Heike Lockstedt-Macke, Leiterin der Abteilung Straßen des Kreises Höxter. „An der Diemelbrücke werden zudem die Gehwege zwischen den Geländern und den Schutzplanken auf jeweils 1,10 Meter verbreitert, damit Fußgänger sie besser passieren können.“

Während der Vollsperrung wird der Verkehr aus Richtung Ossendorf über die Bundesstraße 7, die Kreisstraße 25 (Germete) und ab der Landesgrenze über die Kreisstraße 1 nach Wethen umgeleitet. Diese Umleitungsstrecke wird auch in der entgegengesetzten Richtung ausgeschildert.

Um die Erreichbarkeit aller Anliegergrundstücke während der Bauzeit zu gewährleisten, erfolgt die Baudurchführung der Gesamtmaßnahme in drei Bauabschnitten. Im ersten Bauabschnitt werden zeitgleich die Arbeiten an der Diemelbrücke und der Krähenbachbrücke durchgeführt. Im Anschluss erfolgt die Deckenerneuerung der Straßenfahrbahn von der Landesgrenze zunächst bis zur Kliftmühle.

Im anschließenden zweiten Bauabschnitt werden die Arbeiten an der Mühlengrabenbrücke durchgeführt. Abschließend erfolgt im dritten Bauabschnitt die Deckenerneuerung zwischen der Kliftmühle und dem Ortseingang von Ossendorf.

Der Kreis Höxter bittet die betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen während der Baumaßnahme.

Schützenverein erinnert an Kriegsopfer

Die Corona-Pandemie hat auch in Ossendorf dazu geführt, dass das Schützenfest abgesagt werden musste. Trotzdem hielt der Schützenverein an einer wichtigen Tradition fest: Auf dem Friedhof wurde ein Kranz am Ehrenman niedergelegt und damit an die Gefallenen und die zivilen Opfer beider Weltkriege erinnert.

Der amtierende Schützenkönig Johannes Laudage nahm die Ehrung gemeinsam mit dem Vorstand und Offizierskorps vor.

Wegen Corona: Pfingsten ohne Schützenfest

Das Pfingstfest steht wenige Tage bevor. Für gewöhnlich wird an diesem Wochenende in Ossendorf das traditionelle Schützenfest gefeiert. Doch aufgrund der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr alles anders. Unsere Gemeinde muss 2020 auf das absolute Highlight des Jahres schmerzlich verzichten. Um trotzdem an die Majestäten der vergangenen Jahre zu erinnern, hat der Schützenverein seinen traiditionellen Flyer an alle Haushalte verteilt. Hier gibt es ihn zum Download!

Gartenbauverein sagt Ausflug ab

Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise muss der Gartenbauverein leider seinen, für den 29. August 2020 geplanten, Ausflug absagen. Inwieweit die weiteren Termin des Vereins durchgeführt werden, wird noch bekanntgegeben.

Bericht aus der Ossendorfer Dorfchronik zum Kriegsende vor 75 Jahren

In Ossendorf gibt es noch die alte Dorfchronik ab dem Jahre 1801. Immer wieder haben in diese Chronik die einzelnen Chronisten die Ereignisse aus dem Dorf aufgeschrieben. So auch die Ereignisse die sich vor 75 Jahren zum Kriegsende in Ossendorf abgespielt haben. Ortsheimatpfleger und Dorfchronist Erwin-Heinrich Dübbert hat Auszüge daraus zusammengestellt. Zu finden ist der Beitrag hier.

Das Ossendorfer Wahrzeichen der Heinturm wurde beim Einmarsch der Amerikaner von zahlreichen Granaten getroffen und beschädigt. Bereits kurz nach dem Kriege mauerten Ossendorfer die Stellen wieder aus.