Aktuelles

  • Peter Drolshagen erhält Hausorden der Karnevalsgesellschaft

    Für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Dorfkultur erhält Peter Drolshagen auf der großen Prunksitzung den Hausorden der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf.

    Als Vorsitzender des Gesangvereins „Germania 1893 Ossendorf“ und Kopf der Laien-Theatergruppe „Die Bühnenhüpfer“ engagiert sich Peter Drolshagen seit Jahrzehnten für Brauchtum und Kultur in Ossendorf. „Mein Vater Heinz Drolshagen, der ehemalige Vereinsvorsitzende, hat mich 1968 zum Singen mitgenommen, da war ich gerade 18 Jahre alt“, erinnert sich Drolshagen. Seither übernimmt er die Tonlage Bass. Im Jahr 1988 wurde Peter Drolshagen dann 1. Vorsitzender.

    In diesem Amt organisierte er mit seinen Vereinskollegen im Juni 1993 das 100-jährige Vereinsjubiläum. „In diesem Jahr steht das nächste wichtige Datum an: Im September feiern wir das 130-jährige Bestehen unseres Gesangvereins“, freut sich Drolshagen. Mittlerweile gibt es in Ossendorf auch den Projektchor „Unerhört“, der regelmäßig Konzerte gibt, und Drolshagen ist auch Vorsitzender des Chors „CHORissimo 2000“ aus Brakel mit rund 65 aktiven Sängern.

    Seine weitere große Leidenschaft ist das Theaterspielen. „Zur 1150-Jahr-Feier Ossendorfs im Jahr 2000 wurden wir als Gesangverein angefragt, ob wir nicht auch ein Theaterstück einüben könnten. Das hatte unser Verein in den 50’er Jahren des Öfteren gemacht“, erinnert sich der 71-Jährige. Das Stück „Die Probefrau kam so gut an und die Akteure hatten so viel Spaß daran, dass wir einfach drangeblieben sind.“

    Elf weitere Stücke hat es seither gegeben. Momentan sind 15 Darstellerinnen und Darsteller dabei. „Bei den Bühnenhüpfern und natürlich auch beim Gesangverein freuen wir uns riesig über neue Mitglieder. Ich kann nur jeden ermuntern, mitzumachen“, so Drolshagen.

    „Mit seinem jahrzehntelangen Engagement hat sich Peter Drolshagen wie kaum ein anderer um die Ossendorfer Dorfkultur verdient gemacht. Seine Begeisterung für Gesang und Theater sind ansteckend. Mit dem Hausorden möchten wir Peter für seine Arbeit zum Wohl unseres Dorfes von Herzen danken“, sagt Wilhelm Engemann, Präsident der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf. Verliehen wird der Hausorden auf der großen Prunksitzung der Ossendorfer Karnevalsgesellschaft am Sonntag, 19. Februar.

  • Narren stehen wieder in den Startlöchern

    „Wir alle können es kaum erwarten, dass es endlich wieder losgeht!“, sagt Wilhelm Engemann, der neue Präsident der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf, mit großer Vorfreude. Nach zweijähriger Corona-Pause wollen die Narren jetzt wieder so richtig loslegen und nahtlos an die Zeit vor den Pandemie-Beschränkungen anknüpfen.


    Die Vorbereitungen für das große Fest laufen seit Wochen auf Hochtouren. Halle schmücken, Show-Acts buchen, die Werbetrommel rühren – es gibt viel zu tun. „Aber die Arbeit macht uns Spaß“, so Narren-Präsident Engemann. „Wir machen das gerne für den Karneval und für das Dorf. Und wir freuen uns, wenn viele Gäste kommen und alle Spaß haben. Dann hat sich jeder Handschlag gelohnt.“

    Laden ein zum Ossendorfer Karneval 2023: das Vorstands-Team der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss (hinten, v.l.) Martin Wiegand, Maren Petry, Präsident Wilhelm Engemann, Tanja Friedrich und Daniel Zinkhöfer. Auf ihre Auftritte freuen sich (vorne l.) Greta Engemann und (vorne r.) Melissa Görzen von der Tanzsport-Garde der Rot-Weissen Funken sowie das Solomariechen Emily Jochheim.


    Weiberkarneval macht den Anfang

    Los geht es am Donnerstag, 16. Februar, mit dem traditionellen Weiberkarneval, der bereits zum elften Mal stattfindet. Ab 18 Uhr begrüßt der Elferrat des Karnevalsvereins – natürlich wieder als Damen verkleidet – seine weiblichen Gäste. Sie erwartet ein Mix aus Tanz, Show und Sketchen auf der Bühne. Mit dabei ist auch das Männerballett des Karnevalsvereins Brakel. Für die Verpflegung gibt es einen Grillimbiss. Zudem wird der Damen-Elferrat für 2024 gewählt. Das Programm startet um 19.33 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro.

    Kleine Narren ganz groß
    Am Samstag, 18. Februar, gehört die Heinberghalle den Nachwuchs-Karnevalisten. Auf ihren großen Auftritt freuen sich die „Ossendorfer Fünkchen“, die Kindergarde und die Juniorengarde der Rot-Weißen Funken Ossendorf sowie das Solo-Mariechen Emily Jochheim. Außerdem gibt es den Bauchredner „Der Minze“ und eine Zauberschow. Das Programm beginnt um 15.11 Uhr, Einlass ist bereits um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

    Große Prunksitzung ist der Höhepunkt
    Der Höhepunkt der Karnevalssession ist auch in diesem Jahr die große Prunksitzung in der Heinberghalle am Sonntag, 19. Februar. „Wieder wird der Elferrat beim Aufmarsch vom Ossendorfer Musikverein begleitet“, verrät Wilhelm Engemann, Präsident der Karnevalsgesellschaft Rot Weiss. Freuen können sich die närrischen Gäste zudem auf einen wilden Abend mit vielen Garde- und Showtanzgruppen, Büttenreden und Sketchen. Mit dabei sind unter anderem die „Ossendorfer Fünkchen“, die Ossendorfer Kindergarde, Tanzsport-Garde und die Juniorengarde der Rot-Weissen Funken Ossendorf sowie das Solo-Mariechen Emily Jochheim, die Funkenehrengarde aus Kleinenberg, die „Heinturmhüpfer“ und natürlich das alljährliche Männerballet „Die Traumtänzer“. Auch an diesem Abend gibt es einen Grillimbiss.


    Ein besonderes Highlight wird wieder das Bütten-Trio „Die Rot-Weissen Lumpen“ sein, bestehend aus den drei „Bierologen“ Matthias Drosten-Fischer, Christoph Wieler-Engemann und Thomas Lauterbach-Fuest. „Wir versprechen die erste corona-freie Bütt Deutschlands“, verraten die drei Blödelbarden. „Das Wort mit C werden wir nicht in den Mund nehmen – denn schließlich hängt es uns allen zum Halse raus.“


    Traditionell verleiht die Karnevalsgesellschaft während der Prunksitzung auch den Hausorden für besondere Leistungen und den Cochumer Orden für die misslungenste Leistung des Jahres. Zudem gibt es wieder eine Saalwette, bei der das Publikum miteingebunden wird und Freibier gewinnen kann. Das Programm beginnt um 19.33 Uhr, Einlass ist bereits um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 7 Euro.

  • Neuer Präsident der Karnevalsgesellschaft: Engemann folgt auf Engemann

    Die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf hat einen neuen Präsidenten: Wilhelm Engemann wurde auf der Generalversammlung einstimmig gewählt und beerbt damit seinen Bruder Ansgar Engemann im Amt. Der hatte sich nach 13 Jahren nicht wieder zur Wahl gestellt.

    Sichtlich gerührt nahm der scheidende Präsident die Dankesworte und den Applaus der rund 50 Mitglieder entgegen. „Es war mir eine Freude und eine Ehre, all die Jahre mit euch zusammen den Karneval in Ossendorf mit Leben zu füllen“, resümierte er zum Ende seiner Amtszeit. „Wir hatte eine verdammt gute Zeit!“

    Nach 13 Jahren an der Spitze der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf hat sich Ansgar Engemann auf der Generalversammlung nicht mehr zur Wahl gestellt. Mit dem einstimmigen Votum der Mitglieder konnte er das Amt an Bruder Wilhelm übergeben. Dem neuen Vorstand der Karnevalsgesellschaft gehören zudem an: Martin Wiegand (2. Vorsitzender), Tanja Friedrich (Kassiererin), Thomas Fuest (2. Schriftführer), Zeremonienmeister Johannes Laudage, Maren Petry, Daniel Zinkhöfer (beide stellv. Kassierer) und Matthias Fischer (Stiftführer).


    Unter der Regie von Ansgar Engemann wurden im Laufe der Jahre viele Neuerungen im Ossendorfer Karneval etabliert: Es entstanden die Tanzsport-Garde „Rot-Weisse Funken“, eine Junioren-Garde und ganz neu gleich zwei Kinder-Garden, genannt „Fünkchen“. Zudem feiern die Ossendorfer Narren seit vielen Jahren neben der traditionellen Prunksitzung einen sehr erfolgreichen und beliebten Weiberkarneval. Auch der Kinderkarneval ist längst nicht mehr wegzudenken. Ebenso hat Ansgar Engemann enge Bande zu den Karnevalsvereinen der Region geknüpft und die Ossendorfer Narren so bestens vernetzt.


    Mit den zahlreichen Aktivitäten des Vereins wuchs unter Präsident Ansgar Engemann auch die Zahl der Mitglieder. Über 300 registrierte Narren gibt es heute in Ossendorf. „Damit machen wir deutlich: Ossendorf ist und bleibt die Karnevalshochburg im Warburger Land. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein“, so der 44-jährige.
    Genauso einig wie beim Dank an den scheidenden Präsidenten war sich die Versammlung auch bei der Wahl des neuen Vorsitzenden: Ohne Gegenstimme wurde Wilhelm Engemann im Amt begrüßt.


    „Die hervorragende Arbeit, die Ansgar und mit ihm alle vorangegangen Präsidenten der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss Ossendorf geleistet haben, sind ein Segen für uns als neuen Vorstand. Aber dieses Erbe ist auch eine Verantwortung, der wir uns mit ganzem Herzen stellen möchten“, so der neue Präsident Wilhelm Engemann.


    Der 40-Jährige verheiratete Vater einer zweijährigen Tochter ist selbst Karnevalist mit Leib und Seele. Unter Bruder Ansgar war er jahrelang Elferratsmitglied, Erster Kassierer und wichtiger Organisator des Ossendorfer Karnevals. Auch seine ganze Familie liebt und lebt den Karneval: Frau Nadine trainiert unter anderem die „Ossendorfer Fünkchen“ und Mutter Elisabeth war mit ihren Auftritten als „WhatsApp-Oma“ jahrelang das Highlight insbesondere des Weiberkarnevals. Vater Willy gehörte sogar zu den Gründungsmintgliedern der Karnevalsgesellschaft. Und Bruder Markus stand als Mitglied der berühmt-berüchtigten Herrentanzgruppe „Die Traumtänzer“ oft auf der Bühne des Ossendorfer Karnevals, ebenso wie Schwester Claudia, die jahrelang als Tänzerin und Büttenrednerin glänzte.


    Zudem haben die Ossendorfer Narren weitere Vorstandsämter neu besetzt: Erste Kassiererin ist jetzt Tanja Friedrich, die dabei von ihren beiden Stellvertretern Maren Petry und Daniel Zinkhöfer unterstützt wird. Verena Thonemann, die lange zweite Kassiererin war, stellte sich auf der Versammlung nicht mehr zur Wahl. Ebenso wie Rainer „Molle“ Simon, der als zweiter Schriftführer ebenfalls stets eng in die Organisation des Karnevals eingebunden war. Auf ihn folgt Thomas Fuest.


    Auch zwei sehr verdiente Elferräte wurden auf der Versammlung verabschiedet: Franz Götte und Ulrich Volmert. „Sie gehörten Jahrzehnte zu den Aushängeschildern unseres Vereins und waren bei jedem Termin dabei. Sie haben sich um den Karneval in Ossendorf auf besondere Weise verdient gemacht“, lobte Wilhelm Engemann die Leistungen der beiden scheidenden Elferräte.


    Kurz nach der Generalversammlung begannen für den neuen Vorstand dann auch schon die Vorbereitungen der Karnevalssession 2023. Dazu wurde extra ein Workshop organisiert. „Gemeinsam mit den Mitgliedern der Garde und des Elferrats haben wir uns überlegt, wie wir den Karneval in Ossendorf in der Zukunft aufstellen möchten“, so Präsident Engemann.

    Narren fiebern auf Session 2023 hin

    Den Auftakt des Ossendorfer Karnevals bildet auch in diesem Jahr wieder der Weiberkarneval am Donnerstag, 16. Februar. Am Samstag, 18. Februar, gehört die Heinberghalle dann ganz dem Narren-Nachwuchs. Dann wird nämlich der Kinderkarneval gefeiert. Höhepunkt wird schließlich die große Prunksitzung am 19. Februar sein. Neben viel Show und Tanz stehen dabei auch die Verleihung des Hausordens für besondere Leistungen und des „Cochumer Ordens“ für die misslungenste Tat des vergangenen Jahres an. Nicht fehlen darf an dem Abend auch der Auftritt des hauseigenen Bütten-Trios „Die Rot-Weissen Lumpen“.

  • Schützenverein: Generalversammlung wird verschoben

    Die Mitglieder des Schützenvereins Ossendorf kommen alljährlich um den 20. Januar zusammen, um die ordentliche Generalversammlung abzuhalten.

    In diesem Jahr wird aufgrund der gestiegenen Energiekosten die ordentliche Generalversammlung auf Samstag, 22. April, in der Heinberghalle verschoben.

    Der Vorstand bitte um Verständnis.