Gedenkfeier zum Volkstrauertag wird abgesagt

Aufgrund der aktullen Coronalage sagt der Schützenverein Ossendorf,
der Ausrichter aller örtlichen Vereine und Gruppiereungen ist, die Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem Friedhof ab.
Um die gefallenen und vermissten Opfer beider Weltkriege im Stillen zu gedenken, legt der Vorsitzende Heiner Geilhorn und der Schützenoberst Johannes Laudage am Volkstrauertag, 15.11.2020, um 11 Uhr
einen Kranz nieder.
Zu der Kranzniederlegung wird vom Solotrompter Wilhelm Thonemann das Lied vom „Guten Kameraden“ erklingen. Wir bitten alle Ossendorferinnen und Ossendorfer, um 11 Uhr ein kurzes Gedenken an alle gefallenen und vermissten Opfer zu halten.

Quelle: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Foto: Uwe Zucchi

Neue Ossendorfer Heimatblätter

Der Schützenverein Ossendorf hat ein neues Heft der Ossendorfer Heimatblätter herausgegeben. Hierin berichtet Ossendorfs Ortsheimatpfleger Erwin Dübbert über den Bildstock St.Bernhard welcher direkt vor dem Friedhof seit Mitte des 18.Jahrhunderts steht. Außerdem ist in dem Heft die Dorfchronik des Jahres 2019 abgedruckt.

Preußen bildete 1803 den Kreis Warburg. Hierüber stehen in den Heimatblättern unter dem Titel „Vom Krummstab zum Adler- Ossendorf und die Preußen historische Berichte. Abgebildet ist auch das Wappen Preußens: Der goldbewehrte einköpfige schwarze Adler.

Vor 75 Jahren wurde der zweite Weltkrieg beendet. Einen originalen Bericht aus der Dorfchronik des Jahre 1945 hat Erwin Dübbert in die Heimatblätter übernommen.

Weiterhin wird über den Baum des Jahres 2020 – die Robinie und die Turteltaube als  Vogel des Jahres 2020 berichtet.

Es gibt auf dem neuen Diemeltaler Schmetterlingssteig eine Wanderetappe über den Heinberg in Ossendorf in Richtung Quast. Zwei abgedruckte Farbbilder und ein entsprechender Text sind erklärend im Heft zu finden.

Als Sonderheft innerhalb der Ossendorfer Schriftenreihe wurde von Erwin Dübbert das Heft Nr. 29 über den Ossendorfer Maler Prof. h.c. August-Alexander Wendehals herausgegeben. Auch in den Ossendorfer Heimatblättern wird über Wendehals berichtet und zwei Farbbilder seiner Werke sind mit abgedruckt.

Das Heft ist im Lebensmittelmarkt Willeke in Ossendorf für 3,–€ zu erwerben

Narren, Sportler und Musiker ziehen an einem Strang

Es wurde viel gebaggert und gebaut in den letzten Monaten, nun steht das Ergebnis: Drei Ossendorfer Vereine haben sich gemeinsam mit viel Eigenleistung eine neue Lagerhalle gebaut. Kosten insgesamt: rund 30.000 Euro. Jetzt freuen sich Karnevalsgesellschaft, Sportverein und Musikverein über das Ergebnis.

Sie sind mächtig stolz auf ihre neue Halle: (v.l.) Ossendorfs Bezirksverwaltungsstellenleiter Walter Güntermann gemeinsam mit Thorsten Kriwet (Sportverein SV Teutonia), Ansgar Engemann (Präsident der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiss) und Wilhelm Thonemann (Vorsitzender des Musikvereins). Foto: Angelsportverein

Auch Ossendorfs Bezirksverwaltungsstellenleiter Walter Güntermann, der das Projekt von Beginn an begleitete, ist sichtlich zufrieden. „Wenn drei der größten Vereine im Ort an einem Strang ziehen, dann kann das Ergebnis nur gut werden“, lobt er. „Die gemeinsam geleistete Arbeit zeigt einmal mehr, wie wichtig eine funktionierende Gemeinschaft hier bei uns auf dem Land ist.“

Die neue Halle am Ossendorfer Sportplatz ist eine Holzständerkonstruktion mit Trapezblechverkleidung. Sie ist 16 Meter lang und 8 Meter breit. Die rund 130 Quadratmeter teilen sich die drei beteiligten Vereine zukünftig auf, deshalb gibt es auch drei große Tore. „Einzig die tragende Konstruktion wurde von einer Fachfirma erledigt. Alles andere war Eigenleistung. Zum Glück haben die drei Vereine sehr viele handwerklich begabte Mitglieder“, so Güntermann. „Insgesamt sind mit Sicherheit weit über 500 Arbeitsstunden angefallen.“

Für die Finanzierung haben die Vereine, die insgesamt 12.000 Euro aus den eigenen Kassen beisteuerten, kräftig um Spenden geworben. Rat und Verwaltung der Hansestadt Warburg haben sich mit einer Anteilfinanzierung in Höhe von 10.000 Euro beteiligt. Der Ossendorfer Bezirksausschuss beteiligte sich mit insgesamt 1.500 Euro, ebenso die Sparkasse Höxter. Über die Volksbank Warburger Land wurde eine sogenannte Crowd-Funding-Aktion gestartet: Mit einer großzügigen Spende der Bank kamen so nochmal über 5.000 Euro zusammen. „Wir danken allen Spenderinnen und Spendern von ganzem Herzen. Ohne sie wäre das Projekt so nicht möglich gewesen“, so die drei Vorsitzenden der Vereine.

Zukünftig sollen in der Halle unter anderem die Bühnen der Karnevalsgesellschaft und des Musikvereins gelagert werden. „Bislang haben wir die Elemente im Nachbardorf Wethen zwischenparken müssen. Für Konzerte oder die Prunksitzung bedeutete das einen enormen Aufwand, denn allen musste vor und nach den Veranstaltungen immer erst umständlich hin und hergefahren werden“, erklären Ansgar Engemann, Präsident des Karnevalsvereins, und Wilhelm Thonemann, Vorsitzender des Musikvereins. „Das war für alle Beteiligten unheimlich viel Aufwand.“ Der Sportverein wird sein Hallensegment nutzen, um in erster Linie Rasenmäher und andere Gerätschaften unterzustellen, die für die Pflege des Fußballplatzes gebraucht werden.

Diskussionen gab im Vorfeld des Hallenbaus zunächst wegen des geplanten Standortes. „Wir haben gemeinsam alle Alternativen genaustens unter die Lupe genommen und abgewogen. Letztendlich kam aber nur der jetzige Standort am Sportplatz, zwischen Schießsportheim und Tennisheim, in Frage. Er erfüllt alle Bedingungen und die neue Halle passt auch sehr gut ins Gesamtbild“, erklärt Walter Güntermann. Im Namen aller Vereine dankt er allen Unterstützerinnen und Unterstützern. „Viele Menschen haben hier mit angepackt, andere haben ihren Geldbeutel geöffnet. Dafür sind wir alle sehr dankbar!“

Zeltlager aus dem Sauerland überreicht Geldspende

Große Freude bei unseren Schützen! Ihr Verein durfte sich über eine  große Überraschung freuen: Das Zeltlager Finnentrop – Ostentrop hat einen Scheck über 500 EURO überreicht.

Das Zeltlager aus dem Sauerland kommt bereits über vier Jahrzehnte nach Ossendorf zur Heinberghalle. Mit rund 150 Kindern und 25 Betreuern wird jedes Jahr in der ersten Sommerferienwoche um die Heinberghalle das Zeltlager aufgeschlagen. Die Heinberghalle wird für die Küche, Waschgelegenheit und Zufluchtsort für schwere Unwetter genutzt.

Auch für dieses Jahr war alles organisiert, aber leider konnte es durch die Corona-Pandemie nicht stattfinden. Da der Schützenverein Eigentümer der Heinberghalle ist und in diesem Jahr fast keine Vermietung und damit keine Einnahmen hat, überreichte uns nun das Zeltlager Finnentrop -Ostentrop eine großzügige Geldspende.

Heiner Geilhorn, 1. Vorsitzender der Ossendorfer Schützen, bedankte sich herzlich im Namen aller Vereinsmitglieder. „Das ist ein wunderbares Zeichen der Solidarität und Verbundenheit!“, freute sich Geilhorn. „Wir hoffen, dass wir unsere Freunde aus dem Sauerland so bald wie möglich wieder an der Schützenhalle begrüßen können.“

Neuer Veranstaltungsort: Terminabstimmung der Vereine in der Heinberghalle

Die Ossendorfer Vereine treffen sich am Mittwoch, 4. November, um 20 Uhr, um ihre Termine für das Jahr 2021 abzustimmen. Allerdings gibt es eine wichtige Änderung: Das Treffen findet nicht wie gewohnt im Restaurant Hainturm statt, sondern in der Heinberghalle. Unser Bezirksausschussvorsitzender Walter Güntermann bittet alle Vereine, eine Vertreterin oder einen Vertreter zu entsenden. „Die Terminabsprache ist immer ein sehr guter Anlass, um gemeinsam auf die kommenden Aktivitäten im Ort zu blicken – auch wenn das vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie selbstverständlich schwerer fällt als sonst“, so Güntermann.

Ossendorfer „Bühnenhüpfer“: Absage der für Oktober geplanten Theateraufführungen

Schweren Herzens muss die beliebte Theatergruppe „Ossendorfer Bühnenhüpfer“ das diesjährige Theaterstück „Casanovas Comeback“ vom Autor Andreas Wening leider wegen CORONA absagen. „Durch Terminüberschneidungen werden wir die Aufführungen auf das Jahr 2022 verschieben“, so die Hobby-Schauspieler.

Diese Nachricht erreicht uns vom Theater-Regisseur Peter Drolshagen aus Ossendorf, der mit seiner Theatergruppe „Die Bühnenhüpfer“ wieder eine äußerst kurzweilige und humorvolle Komödie geplant und vorbereitet hatte. Bereits seit dem Jahr 2000 begeistert die Gruppe das Publikum alle zwei Jahre mit tollen Aufführungen im Herbst. Dem besonderen Dorfjubiläum „1150 Jahre Ossendorf“ ist es zu verdanken, dass „Die Bühnenhüpfer“ immer wieder Laientheater zum Besten geben und damit das Publikum weit über das Warburger Land hinaus begeistern und zu Beifallsstürmen animieren.

Eigentlich wurde 2020 im Team gemeinsam das Theaterstück, „Casanovas Comeback“ ausgesucht. Nur so viel zum Inhalt:

Tolles Theater sollt´es geben,
doch Corona hatte was dagegen.
Die Komödie mit viel Spaß und Stil,
der Pandemie zum Opfer fiel.
Doch in zwei Jahren klappt es sicherlich dann,
die Heinberghalle sich wieder füllen kann.
Denn: heute ist nicht aller Tage,
wir kommen wieder, keine Frage!